Komischer Fleck am Blatt? So scannst du dich zur Diagnose
Ein Fleck, ein Loch, ein weißer Belag — und du weißt nicht, was los ist. Mit dem Foto-Scan in Rootivo bekommst du in Sekunden einen ersten Verdacht, statt ratlos zu googeln.
Gerade im Hochsommer geht es im Beet rund: Mehltau legt sich auf Zucchiniblätter, Blattläuse sitzen unter den Triebspitzen, und manch Sämling sieht so anders aus als erwartet, dass du dir nicht sicher bist, was da überhaupt wächst. Statt stundenlang Bildersuchen zu vergleichen, hältst du einfach die Kamera drauf. Der Foto-Scan ist als Plus-Funktion gedacht — pro Monat hast du zehn Scans frei, mehr kannst du bei Bedarf dazubuchen.
Was der Foto-Scan eigentlich macht
Der Foto-Scan hat zwei getrennte Modi, und du wählst vor jedem Scan, welchen du brauchst.
Im ersten Modus bestimmt er die Pflanze: Du fotografierst ein Blatt oder einen ganzen Trieb und bekommst eine Trefferliste mit der wahrscheinlichsten Art plus einer Einschätzung, wie sicher das Ergebnis ist. Im zweiten Modus prüft er die Gesundheit: Er sucht nach Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen und nennt dir, was er erkannt hat. Jeder Scan kostet einen deiner freien Credits — egal welcher Modus.
Modus 1: Was wächst da überhaupt?
Auf dem Balkon passiert es schnell: ein Topf mit alter Aussaat, ein selbst gezogener Sämling, ein Mitbringsel vom Tauschmarkt — und du weißt nicht mehr, was drinsteckt.
Den Bestimmungs-Modus startest du über das Kamera-Symbol oben im Lexikon-Tab. Halte die Kamera nah an ein typisches Blatt, am besten vor ruhigem Hintergrund. Findet der Scan eine Art, die auch im Lexikon liegt, kommst du mit einem Tipp direkt zum Steckbrief mit Standort, Pflege und passenden Nachbarn.
Modus 2: Der Krankheits-Check im Hochsommer
Ende Juni ist Hochsaison für Pilze und Läuse. Genau dafür ist der zweite Modus da.
Den Gesundheits-Check erreichst du über die Pflege-Karte. Fotografiere die betroffene Stelle so scharf wie möglich — den weißen Belag auf dem Zucchiniblatt, die gekräuselte Triebspitze, den braunen Rand. Der Scan meldet dir, ob die Pflanze gesund wirkt oder welche Probleme er vermutet, und gibt dir einen ersten Hinweis zur Richtung. So weißt du schneller, ob du es mit Mehltau, Blattläusen oder schlicht einem Sonnenbrand zu tun hast.
Deine Fotos bleiben deine Fotos
Ein Punkt, der vielen wichtig ist: Rootivo speichert dein Scan-Foto nicht.
Das Bild wird nur für die Analyse verarbeitet und danach nicht in der App abgelegt. Gezählt wird lediglich, dass du einen Scan genutzt hast — für dein freies Monatskontingent. Du kannst also unbesorgt auch mal ein unscharfes Probefoto schießen, ohne dass sich in der App eine Galerie füllt.
So wird dein Scan-Ergebnis verlässlicher
Die Qualität des Fotos entscheidet über die Qualität der Antwort. Mit ein paar Handgriffen wird der Scan deutlich treffsicherer.
Fotografiere bei Tageslicht, aber nicht in praller Mittagssonne — harte Schatten verwirren die Erkennung. Geh nah ran und fülle das Bild mit dem Blatt aus, statt die halbe Pflanze draufzupacken. Bei Krankheiten hilft es, sowohl die Ober- als auch die Unterseite eines befallenen Blattes zu prüfen, weil viele Läuse und Pilze zuerst unten sitzen. Und halte die Kamera ruhig: Ein scharfes Bild bringt mehr als drei verwackelte.
Der Scan ist der Startpunkt, nicht das letzte Wort
So praktisch die schnelle Diagnose ist — sieh sie als ersten Verdacht, nicht als endgültiges Urteil.
Eine Künstliche Intelligenz kann sich irren, besonders bei frühen Symptomen oder mehreren Problemen gleichzeitig. Nimm das Ergebnis als Wegweiser und schau dann selbst genauer hin: Passt das Schadbild zu dem, was du im Beet siehst? Im Pflanzen-Lexikon findest du zu vielen Arten die typischen Schädlinge und Krankheiten samt biologischer Gegenmaßnahmen — der ideale nächste Schritt, sobald der Scan dir die Richtung gezeigt hat.