Saisonale Tipps, Mischkultur, Pflege und Selbstversorgung – aus der Praxis, kurz und ohne Schnörkel.
Hochsommer ist Erntezeit – und genau jetzt entstehen die wertvollsten Erkenntnisse für dein nächstes Gartenjahr. Wer sie festhält, plant im Winter doppelt so schlau.
Mild, knackig und in rund acht Wochen erntereif: Kohlrabi ist das perfekte Gemüse für Kinder — und Mitte Juli ist das letzte ideale Aussaatfenster.
Die letzten Sommerhimbeeren sind gepflückt? Dann greif jetzt zur Schere: Der Schnitt direkt nach der Ernte entscheidet mit über deine Ernte im nächsten Jahr.
Im Juli ziehen Brokkoli, Wirsing & Co. ins Beet – genau dann, wenn der Kohlweißling Hochsaison hat. Ein alter Beet-Partner hilft, zwei beliebte Mythen dagegen nicht.
Mittags hängen die Blätter, abends ist die Erde staubtrocken: Balkon-Töpfe leiden in Hitzewochen zuerst. Mit diesen vier Handgriffen bringst du deinen Topfgarten entspannt durch den Hochsommer.
Frühkartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln räumen gerade die Beete – und genau da liegt deine Chance: Drei Herbstsalate wollen jetzt in die Erde.
Anfang Juli hängen die Sträucher voll. Wer Johannisbeeren traubenweise und zum richtigen Zeitpunkt erntet, hat weniger Arbeit — und deutlich länger etwas davon.
Salat abgeerntet, Radieschen längst gegessen — und dein Hochbeet hat plötzlich Lücken? Mangold füllt sie im Juli zuverlässig und liefert bis in den Spätherbst frische Blätter.
Ende Juni taucht er fast über Nacht auf: ein mehliger weißer Film auf den Blättern. Mit der richtigen Pflege bremst du Mehltau aus, ganz ohne Chemie.
Zu früh geerntet, sind die Zwiebeln klein – zu spät, platzen sie auf und lassen sich kaum lagern. So triffst du den richtigen Moment.
Ein Fleck, ein Loch, ein weißer Belag — und du weißt nicht, was los ist. Mit dem Foto-Scan in Rootivo bekommst du in Sekunden einen ersten Verdacht, statt ratlos zu googeln.
Ende Juni fliegt die zweite Generation der Möhrenfliege — und genau jetzt entscheidet sich, ob deine Karotten heil bleiben. Eine simple Nachbarschaft hilft mehr, als die meisten denken.
Im Hochsommer entscheidet nicht die Menge Wasser über deine Ernte, sondern wann und wie du gießt. Drei Fehler kosten dich Kraft, Wasser und Pflanzen — und alle drei sind leicht abzustellen.
Geiztriebe kosten deine Tomatenpflanze Kraft, ohne dass eine einzige Frucht mehr daran wächst. Wer jetzt regelmäßig ausgeizt, erntet größere Tomaten an gesünderen Pflanzen.
Wer einzelne Blätter zupft, bekommt schnell einen kahlen Stängel. Mit dem richtigen Schnitt wächst dein Basilikum dichter nach — und liefert bis in den Herbst.
Radieschen und Frühsalat sind raus – und die Lücke verführt zum schnellen Nachpflanzen mit dem Falschen. Mit einer einfachen Fruchtfolge-Regel bleibt dein Boden gesund und trägt bis in den Herbst.
Radieschen abgeerntet, Frühlingssalat durch — und jetzt klaffen Lücken im Beet. Statt wahllos nachzustopfen, macht der Zauberstab in Sekunden einen durchdachten Vorschlag, der Mischkultur und Fruchtfolge gleich mitdenkt.
Große Samen, schnelle Keimung, reiche Ernte: Buschbohnen sind das ideale Juni-Gemüse für Beete mit Kindern. So gelingt die Direktsaat — und welcher Nachbar sie stark macht.
Klebrige Blätter, eingerollte Triebe, ein Heer kleiner Sauger: Im Juni explodieren Blattläuse. Wir zeigen dir, welche Nützlinge und Nachbarpflanzen wirklich helfen — und welche drei verbreiteten Tipps du dir sparen kannst.
Kopfsalat schießt im Juni gern in die Höhe und wird bitter. Pflücksalat dagegen liefert Blatt für Blatt — wochenlang. So gelingt er dir auch in der Sommerhitze.
Sobald die Hitze kommt, trocknen offene Beete rasend schnell aus. Eine Handvoll Mulch spart dir im Sommer literweise Gießwasser — und jede Menge Arbeit.
Eine einzige Zucchini-Pflanze versorgt eine ganze Familie — und im Juni hast du noch genug Zeit, sie zu setzen. So gelingt sie auch im Hochbeet.
Mitte Juni ist Erdbeer-Hochsaison. Wer beim Pflücken drei Dinge beachtet, holt deutlich mehr Aroma aus dem Beet — und rettet auch die Früchte, die nicht sofort im Mund landen.
Während alle nur ans Sommerbeet denken, säen erfahrene Gärtner gerade jetzt die zweite Welle. Was im Juni in die Erde kommt, erntest du, wenn die Tomaten längst vorbei sind.
Schwüle Nächte, warmer Regen, dichtes Laub — das perfekte Wetter für Krautfäule. In den nächsten drei Wochen entscheidet sich, ob du im August erntest oder bittere Streifen siehst.
Wer im Juni richtig kombiniert, erntet bis tief in den Oktober — und braucht dabei weniger gießen, weniger düngen und kaum Schädlingsbekämpfung. Sieben Klassiker aus der Praxis.
Über Nacht war der halbe Salat weg? Wir trennen, was wirklich wirkt, von dem, was nur Internet-Folklore ist — und zeigen dir die beste Kombi für die nächsten zwei Wochen.
Am Sonntag ist Tag des Gartens. Bevor du einfach nur einen Kaffee zwischen Tomaten trinkst: Diese drei kleinen Rituale machen den Tag zu einem echten Anker für deine Saison.